Kaffeehäuser

Im November 2011 hat die UNESCO die Wiener Kaffeehäuser zum immateriellen Kulturerbe erklärt; kleine Tischchen mit Marmorplatten, Stühle von Thonet, Zeitungen in traditionellen Halterungen und natürlich Kaffee in allen Varianten; das alles macht die Wiener Kaffeehauskultur aus.

Seit Ende des 17. Jahrhunderts hat sie sich herausgebildet und es gibt heute etwa 1.100 Konzessionen für Kaffeehausbetreiber. Aber schon Mitte des 18.Jahrhunderts gab es alles, was heute auch noch zur Tradition des Kaffehauses gehört.Man fand dort Zeitungen, spielte Billard, Karten und das legendäre Glas Wasser wurde damals wie heute zum Kaffee gereicht. Während des Wiener Kongresses 1814 -1815 begann eine neue Hochblüte. Es entstanden Luxuskaffees in denen auch Wein und kleine warme Speisen serviert wurden sowie Konzertkaffees für die musikliebenden Wiener, in denen selbst Musiker wie Schubert, Mozart und Beethoven verkehrten. In den meisten Hotels gibt es auch Klaviermusik zur Teatime. Im Kaffeehaus ist's aber gemütlicher.