Sehenswürdigkeiten

Erleben Sie Geschichte und Geschichten

Kultur in Wien

Wien erwartet Sie mit Museen und Sammlungen von internationalem Format. Etwa mit dem Kunsthistorischen Museum - eines der bedeutendsten Museen der Welt - und seiner weltgrößten Sammlung an Brueghel-Gemälden. Übrigens: die Jahreskarte bietet günstigeren Eintritt in sieben Museen und rechnet sich schon, wenn Sie mehr als drei Museen im Museumsverband Österreich besuchen wollen.

Imperiales Wien

Wien war schon als Hauptstadt des großen Habsburgerreiches eine Weltstadt und ist sich seiner Rolle als „Imperiale Metropole“ auch Heute noch bewusst. Begleiten Sie uns also durch das imperiale Wien - Sie werden es nicht bereuen. Stellvertretend für alle imperialen Bauten und Stätten der Stadt stellen wir Ihnen die Belvedere Schlösser und Schönbrunn - das Versailles von Wien - vor. Wir schlagen Ihnen vor, diese Tour in die Kaiserzeit am Schwarzenbergplatz zu beginnen. Zum Schwarzenbergplatz  kommen sie ganz einfach mit der Straßenbahnlinie 1.  Dann steigen Sie in die Straßenbahnlinie 3 ein, Richtung Südbahnhof und sind nach einigen Stationen schon beim Schloss Belvedere.

Schloss Belvedere

Das Belvedere, die beeindruckende barocke Schlossanlage im Herzen Wiens, war einst die Sommerresidenz des berühmten Feldherrn und Kunstliebhabers Prinz Eugen. Im berühmten Marmorsaal im Oberen Belvedere-Schloss unterzeichneten 1955 die Außenminister von Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion, der Vereinigten Staaten den Österreichischen Staatsvertrag.

Schloss Schönbrunn

Die großartige Schlossanlage von Schönbrunn mit ihren Nebengebäuden und weitläufigen Gärten gehört zu den kulturhistorisch und künstlerisch bedeutendsten barocken Anlagen dieser Art in Europa. Die Ursprünge Schönbrunns reichen bis in das Mittelalter zurück, durch Kaiser Maximilian II. ging das Anwesen 1569 in den kaiserlichen Besitz über.  Im 17. Jahrhundert wurde schließlich ein Jagdschloss errichtet und der bereits angelegte Tiergarten erweitert. Johann Bernhard Fischer von Erlach plante 1696 den Neubau eines Jagdschlosses. Bei der Führung durch das Schloss erleben Sie Historie pur. So ist etwa das Arbeitszimmer Franz Josephs durch seine schlichte Ausstattung ein völliger Gegensatz zum prächtigen Dekor der anderen Räume. Hier begann Franz Joseph bereits um 5 Uhr morgens seinen Arbeitstag. So spielte sich das Leben dieses Kaisers, der sich selbst als ersten Beamten seines Staates bezeichnete, vor allem an diesem Schreibtisch ab. Im Spiegelsaal etwa fand das erste Konzert des sechsjährigen Mozart vor der Kaiserin Maria Theresia statt.  Mit einer Länge von über 40 Metern und einer Breite von fast zehn Metern bildete die Große Galerie den idealen Rahmen für höfische Veranstaltungen. 

Wiener Hofburg 

Die Hofburg in Wien war seit dem 13. Jahrhundert Residenz der österreichischen Herzöge aus dem Geschlecht der Babenberger, nach der Übernahme der Herrschaft durch die Habsburger Sitz der deutschen Könige aus dieser Familie und seit dem 15. bis zum Beginn des 19.Jahrhunderts Regierungsmittelpunkt der Römisch-deutschen Kaiser. Von 1804 bis 1918 war die Hofburg Residenz der Kaiser von Österreich, die u.a. zugleich Könige von Ungarn, Böhmen, Kroatien und Galizien waren. So umfasst die Hofburg heute 18 Trakte und 19 Höfe aus den Bauperioden der Gotik, der Renaissance, des Barock, des Biedermeier und des Historismus. Die Hofburg umfasst rd. 240.000 Quadratmeter, an die sich der weitläufige Helden- und der kleinere Josefsplatz anschließen und die von Gartenanlagen (Burg- und Volksgarten) ergänzt werden. Nur ein Teil der Hofburg ist öffentlich zugänglich, so vor allem die Kaiserappartements, die Spanische Reitschule, die Burgkapelle und die Schatzkammer. Der Leopoldinische Trakt der Hofburg – benannt nach Kaiser Leopold (1640 – 1705) dient den österreichischen Bundespräsidenten als Amtssitz.

Spanische Hofreitschule

Die Spanische Hofreitschule Wien ist die einzige Institution der Welt, an der die klassische Reitkunst in der Renaissancetradition der "Hohen Schule" seit über 440 Jahren lebt und unverändert weiter gepflegt wird. Die Vorführungen, die die berühmten weißen Lipizzanerhengste und ihre Bereiter in der barocken Winterreitschule präsentieren, zählen zu den schönsten Eindrücken für Pferdefreunde und sind lebendiges Beispiel europäischer Kulturpflege. Die stürmischen Junghengste bezaubern das Publikum ebenso wie die bereits voll ausgebildeten Schulhengste, die sich in der Schulquadrille, bei den Schulen auf und über der Erde, beim Pas de Deux und am Langen Zügel zeigen. Die besondere Vorführung „A TRIBUTE TO VIENNA“ zeigt die Höhepunkte des Balletts der Weißen Hengste abwechselnd mit musikalischen Darbietungen der Wiener Sängerknaben.