Wiener Küche

Zum Verlieben gut und fantastisch vielfältig

Wiener Küche

„Es ist unglaublich, welche Mengen an Lebensmitteln und Getränken täglich in die Stadt geschafft werden ...“, so ähnlich schrieb ein Herr namens Silvio Piccolomini (1405 - 1464), der spätere katholische Papst Pius II, über Wien und die Wiener, als er im 15. Jhdt. die Stadt besuchte. Ein Beweis dafür, dass gutes Essen und Trinken für die Wienerinnen und Wiener einfach immer dazu gehört hat. Und nicht zu Unrecht war und ist die Wiener Küche - deren Ursprünge eigentlich gar keine wienerischen sind - bei vielen Gourmets eine äußerst beliebte. Zahlreiche Gerichte haben von dieser Stadt aus ihren Siegeszug durch die Welt angetreten, obwohl sie eigentlich gar nicht in Wien erfunden wurden. Das „Wiener Schnitzel“ etwa (Ursprungsort: Mailand), das mit Beilagen (Salat, Reis, Bratkartoffeln) in fast jedem Lokal der Stadt angeboten wird. Ein kleines Gulasch (Ursprungsort: Ungarn) mit einem Glas Bier etwa ist ein typisch wienerisches Frühstück; besonders nach „längeren Nächten“. Ein „Krautfleisch“ (Ursprungsort: Ungarn) oder ein „Backhendl“ (paniertes Hähnchen) wird in Wien ebenfalls immer gern gegessen. Eine große Auswahl an Innereien (Leber, Nieren, Herz) sind aus der Wiener Küche nicht wegzudenken. Eine besondere Spezialität der Wiener Küche sind die Rindfleischgerichte und eine echte Wiener Legende ist der Tafelspitz (zartes Endstück der Hüfte) mit all seinen Variationen.

 

An Süßspeisen hat die Wiener Küche einiges zu bieten. Der „Kaiserschmarrn“ war eines der Lieblingsgerichte von Kaiser Franz-Josef I, Franz Sacher  erfand die nach ihm benannte Schokoladentorte (echte Feinschmecker genießen sie ohne Schlagobers), Tschechen brachten die Knödel nach Wien und aus der Slowakei stammen die berühmten Strudelspezialitaten (Mohn, Nuss, Apfel, Topfen etc.). Die wienerische Kreation des Topfenstrudels, den Milchrahmstrudel (Topfenstrudel mit Vanillesoße, warm serviert) sollten Sie unbedingt probieren. 

 

Ein unbedingtes Muss allerdings sollte ein Besuch bei einem typischen Wiener Heurigen sein.
Zahlreiche Lieder wurden dem Wiener Heurigen gewidmet und für viele Filme diente er als Kulisse. Doch vor allem bietet er den Wienern und ihren Gästen in der sprichwörtlich gemütlichen Atmosphäre Unterhaltung, feine Weine aus Wien und die dazu passende kulinarische Begleitung. Ein Platz zum Wohlfühlen, bei dem jeder herzlich willkommen ist. Den echten Wiener Heurigen, in dem ausschließlich Wiener Wein ausgeschenkt wird, erkennt man am Föhrenbuschen und an einer Tafel mit dem Wort „Ausg’steckt“, das gleichzeitig anzeigt, wenn das Lokal geöffnet ist. Das Wort „Heuriger“  bezeichnet aber nicht nur das Lokal selbst, sondern auch den Wein vom aktuellen Jahrgang, der traditionell bis zum 11. November (Feiertag des Hl.Martin) so genannt werden darf. Neben dem süffigen, offenen Schankwein bieten die Wiener Heurigen ihren Gästen aber auch feine Bouteillenweine, die den Sortenreichtum und das spezielle Wiener Klima widerspiegeln und eine entsprechende Glas- und Tischkultur. Und manchmal, mit etwas Glück, hört man in den lauschigen Gärten oder heimeligen Stuben sogar noch die „lebende Musik“.

Salm Bräu

1030, Rennweg 8
Selbstgebraute Biere, die besten Stelzen Wiens und Wiener Schmankerlküche 

www.salmbraeu.com

Albertinapassage

1010 Wien, Opernring/Operngasse
Drinks Dinner Dance

www.albertinapassage.at/